Apple iPad 3 – Produktion soll begonnen haben, Produktstart ab März

Bereits Ende Januar soll das iPad 3 angeblich der Öffentlichkeit präsentiert werden. Derweil sprechen zahlreiche Asien-Insider von einer jüngst gestarteten Produktion des Tablets bei den Fertigungsunternehmen Foxconn und Pegatron. Produktstart könnte bereits ab März sein.

Apple iPad 3 - Produktion soll begonnen haben, Produktstart ab März

Apple iPad 3 - Produktion soll begonnen haben, Produktstart ab März

Eigentlich ist es ganz einfach – wer viel Aufmerksamkeit will, muss einfach nur schweigen. Nun gut, das funktioniert nicht immer, vor allem wenn sich niemand für das eigene Produkt interessiert. Apple allerdings agiert mit seiner strengen Verschwiegenheitsmaxime recht erfolgreich. Und so gibt es auch beim iPad 3 keine bestätigten Informationen sondern nur Gerüchte, Mutmaßungen und Gedankenspiele. Doch sobald ein Produkt das Unternehmen verlässt, bei Fertigungspartnern hergestellt wird, kann selbst Apple nicht mehr alle Informationen zurückhalten.

In Asien berichten mehrere Insider übereinstimmend davon, dass die Hersteller Pegatron und Foxconn mit der Produktion des neuen iPad begonnen haben sollen. Damit rückt ein Marktstart zum März diesen Jahres in glaubwürdige Bereiche. Apple könnte das Tablet unter Umständen bereits auf der iWorld präsentieren. Die iWorld findet vom 26. bis 28. Januar in San Francisco statt. Keine Informationen gibt es allerdings weiterhin über die technischen Daten des neuen Apple Tablet. Und Berichte von der CES sprechen gar von nur minimalen Veränderungen gegenüber dem Vorgängermodell.

Auf der CES in Las Vegas wollen einige Personen das iPad3 bereits in Händen gehalten haben – offiziell ausgestellt wurde es dort freilich nicht. Diese Personen berichten nun recht ernüchtert, das iPad3 wäre im Prinzip nichts anderes als ein iPad2S – eine bessere Kamera, Sprachsteuerung via Siri und ein besserer Akku sollen die einzigen Änderungen sein. So recht glauben mag diese Berichte jedoch kaum jemand – allgemein wird davon ausgegangen, dass Apple dem iPad 3 nicht nur ein Retina-Display mit 2096 x 1536 Bildpunkten sondern auch einen A6-Prozessor mit vier Rechenkernen spendiert. Dazu sollen ein in der Kapazität stark verbesserter Akku sowie die 8-Megapixel-Kamera des iPhone4S kommen. Zudem wäre es möglich, dass Apple bereits den neuen Mobilfunkstandard LTE integiert – mit dieser Funktechnik lassen sich deutlich höhere Datenübertragungsraten im mobilen Segment erzielen als mit UMTS. Zudem bietet LTE vor allem im ländlichen Raum eine deutlich höhere Reichweite als der Vorgängerstandard. In Deutschland bauen zahlreiche Provider aktuell ihre Netze auf LTE um, in den USA ist der Ausbau sogar schon deutlich weiter fortgeschritten. Nachteil der neuen Funktionen soll allerdings eine etwas pummeligere Form des Tablets sein. Setzen Hersteller wie Toshiba und Asus auf immer dünnere Tablets, könnte Apples iPad3 sogar einige Millimeter dicker werden als der Vorgänger.

Die CES-Gerüchte könnten allerdings dennoch einen wahren Kern enthalten. Sollte Apple, entgegen aller bisherigen Strategien allerdings, ein überarbeitetes iPad2 zu günstigen Preisen anbieten, könnte das Unternehmen damit der Flut preiswerter Android-Tablets Einhalt gebieten. Vor allem Amazon mit dem in den USA sehr erfolgreichen Kindle Fire legte mit einer Preis von nur 199 US-Dollar einen recht niedrigen Wert vor. In den kommenden Monaten soll zudem ein ebenfalls sehr preiswertes Tablet von Google auf den Markt kommen. Die Android-Entwickler von Google könnten damit die Preise für Android-Tablets nachhaltig senken. Bislang muss sich Apple indes keine Gedanken über Marktanteile machen – das iPad ist noch immer klarer Marktführer bei den Tablets.

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