Rantopad New P4

Erinnern Sie sich noch an das Rantopad P4? Vor rund eineinhalb Jahren konnte das kleine blaue Mauspad in unserem Test einen sehr guten Eindruck hinterlassen und punktete durch eine exzellente Oberfläche zu einem günstigen Preis von rund 13 Euro. Nach rund 20 Monaten hat der Hersteller Rantopad die Mausunterlage generalüberholt und bietet mit dem New P4 ein Produkt, das diesmal komplett schwarz ist und eine veränderte Form und Unterseite hat. Preislich liegt die für Spieler erprobte Oberfläche bei nur 9,95 Euro. Ob das New P4 überzeugen konnte, erfahren Sie in diesem Testbericht.

Bezugs- und Erwerbsquelle
Rantopad Deutschland

Lieferumfang und Spezifikationen
Schon von Beginn an waren die Verpackungen von Rantopad ein Highlight. Dementsprechend wird auch diese Unterlage in einem glänzenden, dünnen Pappkarton ausgeliefert, auf dessen Rückseite die Spezifikationen der Unterlage aufgedruckt wurden. Diese sehen wie folgt aus:

– Material: Kunststoff
– Gewicht: rund 160 Gramm
– Maße: 30 x 25 x 0,4 cm (Länge x Breite x Höhe)
– Oberfläche: fein aufgeraut
– Unterseite: Gleichmäßige Gummistruktur
– Materialflexibilität: gut biegsam und einrollbar

Unauffälliges Aussehen kann täuschen
Das Produktportfolio von Rantopad verbirgt sich fast durchweg hinter einer dezenten Gestaltung. Auch das New P4 ist komplett in schwarz gehalten – abgesehen von dem weißen Herstellerlogo rechts unten – besitzt jedoch eine moderne Form. Die obere Seite weist stark abgerundete Kanten auf, während bei der unteren Seite die abgerundeten Kanten in eine Einbuchtung zum besseren Aufliegen für die Hand übergeht. Optisch machen die verschiedenen Formen einiges her, vermindern jedoch auch die effektive Arbeitsfläche der Mausunterlage: nur rund 500 cm² sind von der insgesamt 30 x 25 cm (Länge x Breite) großen Oberfläche zum Scrollen nutzbar.

Beim näheren Hinschauen weist die Oberfläche eine sehr feine Struktur auf. Sie ähnelt unzähligen unserer Körperzellen, welche beim bloßen Fühlen kaum wahrgenommen werden. Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Struktur leicht überarbeitet.

Für einen sicheren Halt soll auf der Unterseite eine 0,35 cm dicke Gummimatte sorgen. Diese Softgummibeschichtung wurde mit der biegsamen, hauchdünnen Kunststoff-Oberfläche verklebt und besitzt eine regelmäßige Struktur, welche für einen sicheren Halt sorgen soll.

Praxis- und Langzeittest
Für den Praxistest wurde das Rantopad New P4 dreieinhalb Wochen intensiv in einem Langzeittest auf Herz und Nieren untersucht und neben der Spieletauglichkeit auch das Arbeiten mit Office- und Multimedia-Anwendungen überprüft. Für die Spieletests nahmen wir neben Shootern auch Strategie- und Rollenspiele zur Hand, wie beispielsweise Battlefield 2, S.T.A.L.K.E.R., Command & Conquer 3 und World of WarCraft sowie Guild Wars und Emergency 4 Deluxe Edition.

Bei sämtlichen Spielen überzeugte die Oberfläche mit ihrer feinen Struktur in Sachen Abtastrate und Präzision. Selbst nach den 25 Tagen starker Belastung wies das Material keine Ermüdungserscheinungen auf. Zudem sind die Schleifgeräusche in einem erträglichen Maß, könnten jedoch für manche Geschmäcker etwas leiser sein.

Vor allem bei schnellen Shootern zeigt die Oberfläche ihre Stärken und kann schnelle Bewegungen hervorragend meistern. Dieses Ergebnis konnte mit nahezu allen aktuellen Mäusen festgestellt werden, unter mit der Logitech G5, G7 und MX Revolution als auch mit der Raptor Gaming M3, Zykon Z1, Razer Diamondback und Microsoft Laser Maus 6000.

Als ein wenig enttäuschend stellte sich die Gummischicht auf der Unterseite heraus. Zwar hält diese die Mausunterlage bei normalen Bewegungen auf dem rechten Fleck, allerdings rutscht diese beim intensiven Scrollen wenige Millimeter weg. Dies geschah sowohl auf Holz und Glas als auch auf Kunststoff und Metall.

Fazit
Das Rantopad New P4 überzeugt auf fast ganzer Linie, hat jedoch die Schwächen vom Vorgänger übernommen. So lässt sich das Ergebnis des Langzeittests kompakt zusammenfassen. Im Detail sind die Vorzüge eine schnelle und präzise Oberfläche für jedes Einsatzfeld, eine moderne Form mit dezenter schwarzer Farbe sowie ein geradezu unschlagbarer Preis in Höhe von 10 Euro. Im Preis-Leistungs-Verhältnis kann das 160 Gramm leichte Mauspad nahezu jeden Konkurrenten abhängen.

Etwas enttäuschend ist jedoch die Unterseite, welche teilweise zu wenig Grip besitzt. Dieses Manko war auch der einzige negative Kritikpunkt am Vorgänger, was beim Nachfolgemodell leider nicht verbessert wurde. Bei Shootern und anderen schnellen Spielen rutscht die Gummimatte immer wieder leicht hin und her, was sich als störend erweist, allerdings aufgrund der sonst exzellenten Eigenschaften kein Grund wäre, sich gegen das New P4 zu entscheiden. Es ist eines der besten Mauspads in dieser Preisklasse und sehr gut für Spiele und sonstige Anwendungen geeignet.


Kommentare


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*