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Apple-Store in den USA tauscht iPads gegen neue Version

Ein Apple-Store in San Francisco zeigt sich kulant gegenüber Käufern eines iPad der dritten Generation. Nach der Präsentation des überarbeiteten iPads der vierten Generation wurde dort das Rückgaberecht auf 30 Tage erweitert und somit unter bestimmten Umständen das alte gegen das neue iPad getauscht.

Wer sich voller Stolz vor einigen Tagen ein Retina-iPad der dritten Generation gekauft hat, dürfte nach Apples jüngster Keynote nicht sonderlich glücklich gewesen sein. Nach nur einem halben Jahr wird das iPad3 von Apple gegen ein überarbeitetes Modell der vierten Generation ersetzt. Das hochauflösende Display, das namensgebende Retina-Display, bleibt erhalten, allerdings erhalten die neuen Modelle Apples Lightning-Dockingport und mit dem A6X einen im Vergleich zum Vorgängermodell gut doppelt so schnellen Prozessor.

Wie Cnet berichtet, zeigt sich zumindest ein Apple-Store in den USA, genauer gesagt in San Francisco, kulant seinen Kunden gegenüber. Dort können Käufer ihr iPad 3 gegen eines der neuen Generation tauschen – wenn das iPad 3 innerhalb der letzten 30 Tage erworben wurde und keine sichtbaren Gebrauchsspuren aufweist. Da Apple in den USA generell ein 14-tägiges Rückgaberecht beim Kauf im Apple-Store anbietet, erweitert dieser Shop seinen Rückgabezeitraum also nur um einige Wochen um den enttäuschten Kunden entgegenzukommen.

iPad Mini

iPad Mini Bild:Apple

Auch wenn es noch keine bestätigten Meldungen gibt häufen sich die Gerüchte, dass mittlerweile auch Apple-Stores in anderen Städten ihren Kulanzspielraum erweitern und im vergangenen Monat getauschte iPads umtauschen. Dabei haben die Käufer auch die Wahl, sich für ein iPad mini zu entscheiden.

Das 14-tägige Rückgaberecht ist dabei aber mitnichten eine Pflicht für Ladengeschäfte – auch in Deutschland nicht. Hierzulande gilt ein 14-tägiges Rückgaberecht nur bei online oder per Telefon erworbenen Produkten, nicht aber beim Kauf in einem Ladengeschäft. Auch wenn ein Produkt online bestellt und dann im Ladengeschäft abgeholt und bezahlt wird, gilt das nicht als Onlineverkauf und sorgt nicht für ein Rückgaberecht. Im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung oder der freiwillig vom Hersteller angebotenen Produktgarantie sind Rücknahmen bei einem Defekt selbstverständlich trotzdem möglich, bei funktionsfähigen Produkten gilt das allerdings nicht. Generell muss vor allem in der Technikbranche damit gerechnet werden, dass Nachfolgemodelle teils auch in schneller Abfolge auf den Markt kommen und das Vorgängermodell damit veraltet. Eine Garantie auf „immer das neueste Produkt“ gibt es weder in Deutschland noch in den USA.