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Die besten Smartphones für Senioren

Smartphones haben die digitale und mediale Welt revolutioniert. Für die meisten Menschen ist es heute undenkbar, nicht überall erreichbar sein zu können. Mit dem Handy schnell eine E-Mail oder Kurznachricht verfassen, sich telefonisch mit Freunden oder Geschäftspartnern austauschen oder sich die Zeit mit einem Spiel versüßen, das gehört mittlerweile zum alltäglichen Geschehen. Daher verwundert es auch nicht, dass es heutzutage kaum einen Ort gibt, an dem nicht auch in diesem Augenblick die Vorzüge eines Smartphones beansprucht werden. Mittlerweile haben auch Menschen im fortgeschrittenen Alter die Vorteile eines solchen Geräts entdeckt. Das Besondere an der Generation 60+ ist jedoch, dass die Senioren unter anderen Voraussetzungen aufgewachsen sind. Während ihrer Kindheit und Jugend wurden anstelle von E-Mails noch Briefe oder Postkarten verschickt. Das Telefon stand zudem immer schnurgebunden im familiären Wohnzimmer. Um heute jedoch nicht den Kontakt zu den Mitmenschen, insbesondere zu den eigenen Kindern oder Enkeln, zu verlieren, beschreiten ältere Menschen mitunter skeptisch den digitalen Weg.

Die unterschiedlichen Typen unter den Senioren:

Da alle Menschen individuell unterschiedlich sind, ist es schwierig, auf dem Handymarkt Nutzerklassen zu identifizieren. Die Studie von Deloitte hat sich diesem Phänomen jedoch angenommen. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit stand die Gruppe der Senioren. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass es in der Tat nicht den einzelnen typischen User gibt. Allerdings lässt sich die Generation in drei verschiedene Klassen unterteilen.

1. Der aktive Nutzer:

Bei dem aktiven Nutzer sind kaum Unterschiede zu der jüngeren Generation auszumachen. Diese Senioren leben mit allen Vorteilen, die Smartphones letztendlich bieten. Sie verbinden sich daher ständig über das mobile Netz mit dem Internet. Sie sind derart interessiert, dass sie sich auch mit den technischen Neuheiten beschäftigen. Ebenso greifen sie auf innovative Serviceangebote zurück.

2. Der pragmatische Nutzer:

Im Gegensatz zu den aktiven Verwendern, ist der pragmatische Senior verhaltener im Umgang mit seinem Handy. Nichtsdestotrotz ist er auch an dem besonderen Nutzwert, den diese Modelle mit sich bringen, interessiert. Dementsprechend greift er regelmäßig auf mobile Internetangebote zurück. Allerdings ist er weniger an technischen Neuheiten interessiert. Diese Gruppe zeichnet sich daher dadurch aus, dass gerade nicht das Neuste auf dem Markt beansprucht werden muss. Hierbei handelt es sich um die größte Gruppe, die den Mittelweg zwischen Nutzen und Verzichten begeht.

3. Der passive Nutzer:

Der passive Nutzer greift nur in Ausnahmefällen zu einem Smartphone. In der Regel sind es die Kinder oder Enkel, die diese Gruppe zu der Anschaffung eines Smartphones drängen. Insgesamt ist charakteristisch, dass passive Nutzer auf Neuigkeiten aus der Technikwelt sehr zögerlich reagieren. Häufig ist diese Nutzerklasse körperlich eingeschränkt, so dass sie durch Erkrankungen an Augen oder Ohren unsicher sind, insoweit aktuelle Innovationen ausgetestet werden sollen.

Die Wahl des passenden Smartphones sollte sich an dieser Klasseneinteilung orientieren. Es wäre sicherlich verfehlt, einem passiven Nutzer das neuste Modell zu verschaffen. Dieses würde ihn letztendlich nur überfordern, und verfehlt daher gänzlich seinen Zweck. Demgegenüber kann es für den aktiven Verwender gar nicht neu genug sein. Allerdings ist zu beachten, dass sich manche Senioren zwar zunächst hartnäckig gegen Smartphones und die digitale Welt zur Wehr setzen. Im Laufe der Zeit finden sie jedoch zunehmend Gefallen an den unzähligen Möglichkeiten, die durch Handys dieser Art geschaffen werden. Wenn die Oma bei der nächsten Familienfeier das nächste Level ihres Lieblingsspiels absolvieren möchte, dann ist dies ein Indiz für einen Klassenwechsel. In diesem Fall kann daher im Familienkreis über Erweiterungen, Zubehör oder ein neues Smartphone mit besserer Leistung diskutiert werden.

Smartphones für Senioren

Smartphones für Senioren ©iStockphoto/Goodluz

Wie Senioren ein Gefühl für Smartphones entwickeln können:

Der Handymarkt ist ein boomendes Geschäft, der ständig neue Innovationen und Techniken erfordert, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Zielpersonen erwarten von den Geräten sowohl praktische als auch unterhaltsame Inhalte. Während die ersten Geräte heute scherzhaft mit einem Knochen verglichen werden, haben sich Smartphones in der Folgezeit stark verändert. Es geht vor allem darum, die Handys immer leichter und dünner zu gestalten. Das eigene Gerät soll in den Taschen nicht wie eine Belastung, sondern vielmehr wie eine Bereicherung wirken. Bei Smartphones hat sich derweil der Trend durchgesetzt, auf größere Displays zurückzugreifen. Darin besteht auch der entscheidende Vorteil für Senioren, die mitunter in ihrer Sehfähigkeit eingeschränkt sein können. Die Einschränkung wird mit Bedienoberflächen, die eine Größe von mehr als 4 Zoll haben, nebenbei überspielt. Die jüngeren Generationen greifen ebenfalls auf komfortable Modelle zurück, die sogar häufig eine Bildschirmgröße von mehr als 5 Zoll haben. Senioren müssen sich daher auch bei einer größeren Bedienoberfläche nicht verstecken, da sie absolut im Trend der Zeit liegen. Menschen, die sich bislang noch nicht intensiv mit der Handywelt und ihren Möglichkeiten beschäftigt haben, können sich einen ersten Überblick in einem Handygeschäft vor Ort verschaffen. Dies ist schon deswegen sinnvoll, weil der Umgang mit den mobilen Telefonen ein Gespür für die Haptik voraussetzt. Vor allem Menschen, deren Motorik in letzter Zeit nachgelassen hat, können sich direkt mit der Handlichkeit vertraut machen. In einem Ladengeschäft können Interessenten fortgeschrittenen Alters die einzelnen Fabrikate direkt auf Herz und Nieren überprüfen. Der Vorteil liegt darin, dass fachkundiges Personal bei Rückfragen kontaktiert werden kann. Neben der Haptik ist auch die Bedienoberfläche entscheidend. Die Motivation älterer Mitmenschen wird, insbesondere wenn sie gänzlich unerfahren auf dem Gebiet sind, vorzeitig nachlassen, wenn das favorisierte Modell sie letztendlich mit seinem Bedienumfang überfordert. Dies gilt umso mehr für die Gruppe der passiven Nutzer. Im Gegensatz zu dieser Gruppe, werden pragmatische und verstärkt aktive Nutzer bevorzugt auf aktuelle Geräte der großen Hersteller, wie zum Beispiel Apple, Samsung oder HTC zurückgreifen. Aufgrund ihrer Neugier gegenüber technischen Verbesserungen und Möglichkeiten, halten sie sich bevorzugt von klassischen Seniorenhandys fern. Sie möchten mit den jüngeren Generationen mithalten, so dass ein Modell, das schon augenscheinlich für Senioren gefertigt wurde, ausscheidet. Typische Fabrikate für Senioren bleiben bei der Bedienung den klassischen Elementen treu. Das bedeutet, dass sich diese Handys ausschließlich zum Telefonieren oder Versenden von SMS eignen. Da die Gruppe der Aktiven und Pragmatiker jedoch gerne mediale Inhalte nutzen möchte, und dementsprechend regelmäßig Webinhalte abruft, scheiden diese speziellen Modelle von vornherein aus.

Wie zwei Handywelten den Markt beherrschen:

Jedes Smartphone benötigt gewissermaßen eine Seele, um dem Verwender den technischen Fortschritt näher zu bringen. Auf dem Markt konkurrieren im Wesentlichen zwei Betriebssysteme um die Vormachtstellung, das System von Apple auf seinem iPhone sowie Android, das vom Mitstreiter Google programmiert worden ist. Daneben hat auch Microsoft sein typisches Windows-System auf die kleinen Computer transferiert. Im Vergleich zu den Hauptakteuren spielt das System bei den Verbrauchern bislang eine untergeordnete Rolle.

1. Das Modell iPhone:

Das iPhone zählt insgesamt zu den beliebtesten Geräten in der Branche. Bei einer Neuerscheinung sind Menschenschlangen vor den lokalen Elektronikgeschäften die Regel. Wer ein iPhone von Apple in seinen Taschen führt, ist in der modernen Technikwelt angekommen. Der Hersteller vertraut auf ein eigenes Betriebssystem. Dieses ist bislang auch bei neuen Modellen weitestgehend gleich geblieben. Für Senioren hat dies den entscheidenden Vorteil, dass sie sich unter Umständen nur einmal mit der Bedienung vertraut machen müssen. Ferner enthalten die Werke integrierte Bedienungshilfen, um gerade älteren Menschen die Handhabung zu erleichtern. Beispielsweise kann die Darstellung der Symbole auf dem Display vergrößert werden, so dass auch Menschen mit einer Sehschwäche problemlos auf die Vielzahl von Apps zurückgreifen kann. Dabei handelt es sich um spezielle Applikationen, regelmäßig um Programme oder Spiele. Hilfreich kann es darüber hinaus sein, den Kontrast anzupassen, um eine bessere Lesbarkeit des Bildschirms zu ermöglichen. Wer mittlerweile aufgrund einer Hörschwäche auf ein Hörgerät mit integrierter Bluetooth-Funktion zurückgreift, kann dieses bequem mit dem Handy verbinden, um Telefonate besser verstehen zu können.

2. Die Android-Modelle:

Das Betriebssystem Android gleicht demgegenüber lediglich einer Produktionshilfe für den Hersteller. Das System kann insofern von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich genutzt werden, was sich insbesondere auf die Bedienung niederschlägt. Daher gilt für unerfahrene Nutzer auch hier der Grundsatz, dass die verschiedenen Fabrikate zunächst in einem Geschäft ausprobiert werden sollten. Alternativ bietet der Versandhandel ein 14-tägiges Rückgaberecht an, so dass Unentschlossenen auch hier einige Zeit zum Testen verbleibt. Im Gegensatz zum iPhone von Apple bringen die Hersteller, insbesondere Samsung, HTC, LG und Sony, unterschiedliche Produktionsarten auf den Handymarkt. Ziel ist es, eine besonders breite Käuferschaft ansprechen zu können. Wer bislang keine Einschränkungen in seiner Sehkraft hinnehmen musste, ist bei der Wahl ungebunden, und kann sich folglich an den neusten Modellen orientieren. Ältere Menschen, die jedoch von dem Display mehr Komfort und Größe erwarten, sollten entsprechende Geräte bevorzugen, exemplarisch die Note-Reihe von Samsung oder das HTC One. Generell unterscheiden sich diese sowie die Werke anderer Produzenten weitestgehend lediglich in Nuancen. Hier sollten Senioren daher individuelle Vorstellungen sowie Fähigkeiten und Interesse berücksichtigen. Wichtig ist, dass sich Senioren das Gerät nicht von netten Familienangehörigen vorsetzen lassen. Sie sollten idealerweise selbst aktiv werden und den Markt sondieren.

Klassische Smartphones für Senioren:

Das erste Smartphone für Senioren wurde von dem schwedischen Hersteller Doro auf den Markt gebracht. Generell ist für klassische Mobiltelefone dieser Kategorie charakteristisch, dass die Bedienelemente zentral angelegt sind. Ziel dieser Modelle ist es, die klassischen Funktionen eines Telefons auf den Mobilfunksektor zu übertragen. Weiterhin werden jedoch Zusatzfunktionen integriert, die mithilfe der groß angelegten Symbole problemlos abgerufen werden können. Die klassischen Smartphones für Senioren eignen sich idealerweise für Verbraucher, die sich Zeit für das Erlernen der Funktionen nehmen möchten. Da die Bedienung unkompliziert ist, sollen insbesondere passive Nutzer von den Möglichkeiten überzeugt werden.

Nützliches Zubehör für das neue Smartphone:

Gerade für ältere Menschen können Zusatzfunktionen bei einem Smartphone sehr nützlich sein. Das Modell emporiaSmart ist beispielsweise mit einem SOS-Notrufknopf ausgestattet. Sobald dieser gedrückt wird, sendet das Handy ein Notsignal aus. Dies kann unter Umständen einen entscheidenden Vorteil bringen, wenn ein Unglücksfall eingetreten ist. Darüber hinaus ist dieses Werk, ebenso wie viele Modelle anderer Hersteller, mit einem Eingabestift ausgerüstet. Dadurch wird die Bedienung präzisiert, Texte können bequem geschrieben werden, sogar das Malen von Bildern ist bei entsprechender Software mühelos denkbar. Da die Technik sich auch dem demographischen Wandel anpassen muss, gibt es zunehmend auch Zubehör, das der Gesundheitsvorsorge dienen soll. Bei Nutzung des entsprechenden Zubehörs ist es heutzutage kein Problem mehr, den eigenen Blutdruck, Blutzuckerspiegel oder das Gewicht mit dem Smartphone zu synchronisieren. Federführend ist hier unter anderem der Hersteller Medisana. Hilfreich sind zudem integrierte Gedächtnishelfer. Diese erinnern den Nutzer regelmäßig an alltägliche Pflichten, wie zum Beispiel die Einnahme von Medikamenten. Um den Unterhaltungswert der Geräte zu erhöhen, sind die meisten Smartphones mit einer hochwertigen Fotokamera ausgestattet. Somit können auch Senioren unterwegs Schnappschüsse machen, die sie sodann mit ihren Familienangehörigen über soziale Plattformen teilen können. Dies ist insbesondere bei Urlaubsreisen vorteilhaft, wobei die Bilder auch jederzeit über das Gerät abgerufen werden können. Wird die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln angetreten, werden ältere Menschen über ihr Mobiltelefon stets mit der aktuellen Fahrplanauskunft versorgt. Auf diese Weise weiß der Verwender schon vor seiner Ankunft, ob sein Anschlusszug pünktlich abfährt, oder ob noch Zeit für einen Kaffee bleibt.

Hilfe, Oma und Opa schreiben mir plötzlich über WhatsApp:

Die Einsatzmöglichkeiten eines Smartphones sind auch für Senioren vielfältig. Wer den schnurlosen Telefonen bisweilen skeptisch gegenüber gestanden hat, sollte sich mit den Fähigkeiten bewusst auseinandersetzen. Keineswegs sind moderne Handys ein Monopol der jüngeren Gesellschaft. Senioren nutzen daher die Gunst der Stunde, um sich auch weiterzubilden. Dies ist letztendlich eine willkommene Übung für den Kopf. Möglicherweise werden die eigenen Kinder oder Enkel zunächst etwas überrascht sein, wenn sie plötzlich über soziale Plattformen kontaktiert werden. Letztendlich bieten die Geräte jedoch viele Vorteile, so dass jedenfalls der Versuch des gegenseitigen Kennenlernens ratsam ist. Entscheidend ist, dass sich ältere Verbraucher die Zeit nehmen, um den Zugang zu der modernen Technik zu finden. Die Smartphones werden sowohl mit einem Laufzeitvertrag als auch mit einer sogenannten Prepaid-Karte angeboten. Letztere unterscheidet sich dahingehend, dass keine vertraglichen Pflichten eingegangen werden müssen, sondern ein Guthaben gekauft wird. Während sich der Vertrag sicherlich für den aktiven oder pragmatischen Nutzer lohnt, sollten passive Verbraucher bevorzugt das Kartenmodell zurückgreifen. Hier klären Elektronik- sowie Handyfachgeschäfte auf. Wer allerdings schon heute weiß, dass er auch morgen nicht mit dem Handy im Internet surfen möchte, sollte dies bei dem Aufklärungsgespräch deutlich machen.

Fazit:

Der Handymarkt ist keineswegs vom Alter abhängig. Ältere Menschen haben daher einen Anspruch auf die verschiedenen Möglichkeiten, die ein Smartphone mit sich bringt. Unabhängig davon, welches Nutzerverhalten durch das Mobiltelefon befriedigt werden soll, sollten sich gerade unerfahrene Menschen vor dem Kauf in einem Geschäft vor Ort informieren. Auf diese Weise können erste Kontakte mit den Modellen geknüpft werden. Wer das Gerät insbesondere auch für die eigene Gesundheitsvorsorge nutzen möchte, sollte vorab den Hersteller bezüglich der Kompatibilität befragen. Dieser kann Interessenten diejenigen Smartphones benennen, die von seinen Produkten unterstützt werden. Ebenso sollten sich Senioren im Familien- oder Freundeskreis aufklären lassen. Sollte einmal Hilfe bei der Bedienung gebraucht werden, können sich Senioren direkt über das Problem aufklären lassen