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Die zehn besten Apps für das iPhone

Smarte Software im Überblick

Wenn man es ganz genau nimmt, gibt es sie eigentlich gar nicht, die Top Ten unter den mobilen Apps. Schließlich hat jeder Smartphonebesitzer ganz individuelle Vorstellungen davon, was er unbedingt braucht – auch was überhaupt nicht. So fährt der eine ohne das favorisierte GPS-Navi nicht einmal in den Nachbarort, während der passionierte Radfahrer über die App, die vor den bösen Blitzern warnt, nur müde lächeln kann. Frauen haben völlig andere Lieblings-Apps als die Herren der Schöpfung, Teens ticken anders als Senioren und Businessmenschen interessieren sich für andere Inhalte als Studenten. Dies alles ist der Grund dafür, warum täglich unzählige neue Apps die virtuelle Welt bereichern. Für jeden Typ, jedes Alter und jeden Geschmack die passende App – so lautet die Devise. Dennoch gibt es einige, die mit einem ausgezeichneten Funktionsumfang, wertvoller Hilfe oder einfach einer originellen Idee punkten. Der folgende Überblick zeigt zehn Apps, die besonders überzeugend sind.

Für Globetrotter: immer ein Bett mit Booking.com

Nach erfolgreichem Projektabschluss spontan an den Gardasee gefahren? Ohne Hotel den superbilligen Last Minute-Flieger in die türkische Sonne bestiegen? Nach einem Badeurlaub am Meer plötzlich Lust auf einen Mietwagentrip durchs Land bekommen? – Nur drei Situationen von vielen, in denen man ganz plötzlich eine passende Unterkunft – im eigenen oder einem fernen Land – sucht. Wenn diese Suche außerhalb der Geschäftszeiten von Reise- oder Touristenbüros sowie ohne Zugriff auf einen PC erfolgen muss, kann schon einmal Panik aufkommen, dass man womöglich die Nacht in der Fremde ohne Schlafplatz überbrücken muss.

Mit der praktischen App von Booking.com sind diese Ängste unbegründet. Angebote aus über 40000 Destinationen sorgen dafür, dass jeder Reisende auch ein Hotel in seiner Nähe findet. Und das Beste: Millionen von Bewertungen ehemaliger Hotelgäste geben gleich einen aussagefähigen Überblick über Komfort und Service einer Unterkunft. Mit einem Klick auf der virtuellen Karten kann man angeben, in welcher Region sich der Hotelstandort befinden soll. Der Service der Reise-App hört selbst nach erfolgter Buchung nicht auf: Ganz bequem von unterwegs aus kann man sich seine Buchungen anzeigen lassen und sie auf Wunsch mobil ändern. Wer das Hotel anrufen möchte oder eine übersichtliche Anfahrtsskizze braucht, kommt ebenfalls mit seinem Smartphone ans Ziel.

Täglich Yoga gratis – die App für Seelenbaumler

Natürlich sind die modernen Apps aus dem privaten und beruflichen Alltag kaum mehr wegzudenken. Manchmal erzeugen sie aber fast noch eine Extraportion Stress, weil die Flut von Informationen, die sie täglich mit sich bringen, manchmal gar nicht mehr zu bewältigen ist. Hier hilft Yoga. Und zwar in der mobilen Variante, sodass die effektive Entspannung spontan mit dem Smartphone aus der Hosen- oder Handtasche gezogen werden kann.

Die sportliche App ist so konzipiert, dass auch Anfänger die positiven Wirkungen des Yoga entdecken können, ohne sich gleich zu überfordern. Schritt für Schritt werden grundlegende Yogaübungen – die sogenannten Asanas – mit Foto und Text erklärt. Danach gilt es, die einzelnen Haltungen zu üben. Und weil hier nur die Regelmäßigkeit den gewünschten Erfolg bringt, punktet die App mit einer Erinnerungsfunktion, die die Ausreden „ich habe es einfach vergessen“ nicht mehr gelten lässt. Drei unterschiedlich lange Trainingszeiten (20, 40 und 60 Minuten) lassen zu, dass jeder sein maßgeschneidertes Yogapensum finden kann. Das Ganze zum melodischen Klang des Meeresrauschens. Eine tolle App-Idee, die auch unterwegs einmal einen anderen Umgang mit stressigen Situationen erlaubt: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Sonnengruß in der Mittagspause, anstatt sich über den Chef zu ärgern und jede Menge Süßes in sich hineinzustopfen?

„barcoo“, der Barcode-Scanner: clever shoppen mit dem Smartphone

Es gibt Dinge, die sich einfach immer wiederholen. Vor allem beim Einkaufen. Man will wissen, ob die Eier wirklich aus Bodenhaltung stammen, ob es das lässige Shirt auch noch in anderen Farben gibt oder ob es in der Stadt noch ein günstigeres Angebot für den favorisierten Laptop gibt. Der Kunde ist zwar König – aber das Verkaufspersonal ist entweder nicht greifbar, hat keine Ahnung oder hält sich aus reinem Geschäftsinteresse lieber bedeckt.

Die Zeiten, in denen man unverrichteter Dinge den Laden verlassen musste, sind zum Glück vorbei. Mit dem Smartphone und der findigen App besorgt man sich die gewünschten Infos einfach selbst. Und so geht’s: Die Handykamera wird einfach über den Barcode gehalten, der auf dem Produkt aufgedruckt ist. Die Software der schlauen App sorgt dafür, dass man im Internet mit wenigen Klicks die gewünschten Daten oder auch den günstigsten Anbieter für das Produkt finden kann. Auch der Zugang zu zahlreichen Tests hilft mit wissenswerten Fakten, die man im Geschäft oft nicht erfahren würde, bei der Kaufentscheidung. Auf der Ware oder den zugehörigen Werbematerialien sind QR-Codes? – Kein Problem! Auch diesen Code knackt die App und liefert die Botschaften, die sich dahinter verbergen.

Spielend zum besseren Englisch – mit dem Vokabeltrainer von Langenscheidt

Wir alle kennen das mehr oder weniger verhasste Vokabellernen aus der Schule: erst die deutschen Wörter abdecken und in die englischen Vokabeln übersetzen. Dann umgekehrt. So lange, bis die Wortkolonnen vor den Augen tanzen. Im Zeitalter von Multimedia hat sich auch das gewandelt. Das Pauken der Wörter kann auf einmal sogar Spaß machen, wenn es dabei spielerischer zugehen darf und ein kleiner Wettkampfcharakter entsteht.

Die App von Langenscheidt punktet schon damit, dass sie die einzelnen Wörter auch optisch darstellt. Es lernt sich eben einfach leichter, wenn nicht nur „apple“ dasteht, sondern gleich ein saftiges Stück Obst auf dem Display des Smartphones erscheint. Die für den Lernerfolg sinnvolle Verknüpfung von Bild und Wort wird gleich in mehreren motivierenden Spielchen angewandt. Auch die Namen der kleinen Games sind eine Extramotivation: Wer möchte nicht gerne ein „Master Brain“ haben? Die Englisch-App verteilt das Vokabelwissen auf acht Themen, die man – wie etwa „Zahlen & Zeit“ – auch wirklich anwenden kann. Gut zu wissen: Die reduzierte Basisversion ist kostenlos und ein aussagefähiger Test, ob einem das App-gestützte Lernen liegt. Wenn ja, kauft man mit bestem Gewissen den Rest der virtuellen Vokabelwelt für das Smartphone dazu.

Lookout: die starke App für Sicherheitsfanatiker

Wer meint, dass eine leistungsfähige Smartphone-Security gegen Viren oder Trojaner für 100 Prozent Sicherheit sorgt, irrt. Es gibt schließlich noch ganz andere ärgerliche Dinge, die rund um das Handy passieren können. Irgendwo auf einer zehn Kilometer langen Joggingrunde durch Feld, Wald und Wiesen verloren? Plötzlich wie von Geisterhand alle Kontakte verschwunden? Probleme mit dem W-LAN?

Das sind die Fälle, in denen Lookout der richtige Partner in Sachen App ist. Die findige Software kann beispielsweise das Handy, das verloren oder entwendet wurde, nicht nur über Google Maps aufspüren, sondern gleich eine Voicemail ans vermisste Smartphone schicken. Überzeugend ist auch die Backup-Funktion der App: Vom Chef bis zur Liebsten werden alle Nummern gespeichert, sodass sie nach einem Verlust wiederhergestellt werden können. Übrigens leistet die Software auch bei der Synchronisation von Daten ihren Beitrag, dass nichts verlorengeht und keine Formatierungen verschwinden. Daneben erweist sich die Software als echter Sicherheitsberater: Sie warnt vor ungünstigen Einstellungen, veralteten Tools und anderen Lücken, die dem iPhone gefährlich werden könnten.

TorAlarm – Fußball live in allen Lebenslagen

Es gibt Dinge, die einen echten Fußballfan richtig zur Verzweiflung bringen können. Top eins auf dieser Liste ist es, wenn das Match des eigenen Teams weder im Stadion, noch in der Stammkneipe oder auf dem Sofa gesehen werden kann. Weil der Chef einen am Samstag ins Büro bittet oder die Schwiegermutter in spe ihren runden Geburtstag feiert, zum Beispiel. Bevor man mit dem Radio in der Sakkotasche oder den ständigen Info-SMS von Kumpeln unangenehm auffällt, gibt es eine ebenso zuverlässige wie unauffällige Variante: den TorAlarm auf dem iPhone.

Das Attraktive an der App: Der Fan kann genau einstellen, über welche Mannschaften beziehungsweise Matches er informiert werden möchte. Alles andere bleibt draußen, sodass der Alarm wirklich individuell maßgeschneidert werden kann. Im Angebot sind neben Bundesliga und Zweiter Liga auch Champions- und Europa-League, die Spiele im DFB-Pokal, die Spiele der Nationalmannschaft und sogar die Dritte Liga. Ist ein Tor gefallen, erhält der App-User innerhalb weniger Sekunden die Push-Nachricht, die über den neuen Torstand informiert. Und wer wissen will, wie sich das aktuelle Spielergebnis in der jeweiligen Liga auswirkt: Der TorAlarm bietet auch eine blitzschnelle Live-Tabelle. Alles in einer App – damit der Fußballfreund beruhigt zum Kaffee bei der Schwiegermutter antreten kann.

App-solut liebenswert: die App vom Wunderwimmelbuch

Die Kleinen von den Techniken der modernen Medien fernzuhalten, klappt meist nicht. Besser ist es, die Kids kindgerecht an die Geräte heranzuführen – und im Idealfall selbst seinen Spaß an witzigen Figuren, spannenden Abenteuern und bunten Grafiken zu haben. Sehr beliebt bei Kindern sind die Apps des Wunderwimmelbuchs, bei dem der Name wirklich Programm ist: Denn wer sich auf die liebevoll gestalteten Animationen der Software einlässt, sieht, dass es vor Zeichentrickhelden nur so wimmelt. Virtuelle Freunde, die den Nachwuchs spielerisch an ihre Welt heranführen und an wunderbaren Szenarien teilhaben lassen.

Besonders gut gelungen ist die Folge Wunderwimmelbuch – mein Flughafen. Hier können die Kinder nicht nur entdecken, wie es auf einem Airport aussieht und was alles dorthin gehört. Sie lernen auch die typischen Abläufe vom Einchecken bis zum Losfliegen kennen. Sicher besonders aufregend für kleine Nachwuchspiloten: Zu authentischen Motorengeräuschen dürfen die Kleinen sogar virtuell ein Flugzeug durch die Lüfte steuern. Humorvoll wird es ebenfalls, wenn zum Beispiel ein echter Ritter wegen seiner Metallrüstung von der Security zum Ausziehen gebeten wird. Eine tolle App für Kinder ab zwei Jahren und ein prima Mittel, um eine lange Autofahrt zu überbrücken oder als Belohnung für die Hilfe beim Kuchenbacken zu dienen.

Die App von radio.de: Da gibt’s was auf die Ohren!

Wem die drei Sender, die man im regionalen Autoradio zu hören bekommt, nicht ausreichen, findet sein (akustisches) Glück bei der App von radio.de. Die leistungsfähige Software erlaubt es den Radiofreaks, das Programm von sage und schreibe über 10000 Sendern in Empfang zu nehmen. Von populären Sendern über kleine alternative Projekte bis zum informativen Podcast reicht die wirklich umfassende Auswahl.

Dabei bietet die Radio-App nicht nur die riesige Senderpalette. Mit wertvollen Tipps hilft sie den Musikfreunden auch, entweder einen ganz bestimmten Sender zu finden oder aber einen, der zwar unbekannter ist, aber perfekt zum Musikgeschmack des einzelnen Nutzers passt. So kann die kostenlose App die Sender schon vorab nach Genre filtern oder auch eine Auswahl der 100 beliebtesten Stationen anzeigen. So muss sich keiner mehr über den musikalischen Einheitsbrei der örtlichen Radiolandschaft beklagen, sondern kann ganz gezielt seinen favorisierten Sound hören. Eine stabile Internetverbindung natürlich vorausgesetzt. Und das Beste an der klingenden App: Der radio-aktive Benutzer kann seinen Lieblingssender oder neue Radiomacher, die er über die Software erst entdeckt hat, als Favoriten abspeichern. So ist langes Suchen am Morgen tabu und die Fahrt zu Uni oder Arbeit kann gleich mit der richtigen Beschallung beginnen.

Friendscout – die mobile App zum Verlieben

Wer seine Abende vor dem Rechner verbringt und sich durch Singlebörsen klickt, muss immer damit rechnen, dass der Traummann oder die Traumfrau vielleicht gerade in der Bar nebenan sitzt. Besser, unterwegs zu sein und mithilfe einer App mobil zu flirten. Friendscout macht das möglich. Natürlich sucht man nur den oder die eine – aber theoretisch sind es 2000000 Singles, die sich mit der App auf dem eigenen Smartphone tummeln. Durch praktische Filterfunktionen – zum Beispiel nach Wohnort, Alter oder Hobbys – kommt man dem Wunschpartner jedoch schnell auf die Spur. Mit privaten Nachrichten, Chats und schließlich dem Austausch der Telefonnummer ist der Weg vom virtuellen bis zum persönlichen Kennenlernen im Idealfall nicht weit.

Wer die Liebes-App nutzen will, hat zwei Möglichkeiten. Entweder wird man Mitglied auf dem Onlineportal bei Friendscout und erwirbt damit automatisch die Berechtigung der App-Nutzung dazu. Oder man lädt sich nur die Gratis-App mit den reduzierten Basisfunktionen auf sein iPhone herunter und kann dann – ganz nach Bedarf – kostenpflichtige Zusatzfunktionen dazubuchen. Oft ist es mit der Liebe nämlich einfach eine Frage des Zufalls: Wer daran glaubt, kann zum Beispiel beim Date-Roulette darauf hoffen, den passenden Partner zugelost zu bekommen. Wichtig für alle, die suchen und gefunden werden wollen: Je attraktiver und aussagekräftiger das eigene Profil gestaltet ist, umso größer sind die Chancen, Mr oder Mrs Right bald zu begegnen.

iPhone Apps

iPhone Apps ©iStockphoto/seewhatmitchsee

Giana Sisters: die App für Retro-Gamer:

In einer Sammlung der besten Apps für das iPhone darf natürlich auch ein Game nicht fehlen. Wer beim Spielen auf das klassische Run & Jump steht, wird sich spontan in die Giana Sisters verlieben. Wenn er sie nicht schon kennt. Denn die Story der beiden Schwestern, die abenteuerliche Kämpfe gegen diverse Ungeheuer bestreiten müssen, lief bereits auf ehrwürdigen Geräten wie dem C64 und dem Amiga. Ein echtes Kult-Game also.

Alle, die in die Rollen der beiden Heldinnen schlüpfen, haben alle Hände voll zu tun. Die beiden Sisters – der sommersprossige Blondschopf und ein rothaariger Wirbelwind – haben es mit einer ganzen Menge an Hindernissen und Unholden zu tun, die vom Spieler mit dem Smartphone bewältigt werden müssen. Ziel ist es – ganz wie in alten Zeiten – auf dem Weg durch immer schwierigere Levels möglichst viele Punkte zu sammeln. Natürlich geht es vor allem darum, den eigenen Highscore – oder den Rekord in der Familie oder im Freundeskreis zu knacken. Das alleine motiviert, mit den beiden Schwestern gegen deren virtuellen Feinde anzurennen. Echtes Retro-Feeling kommt dabei durch den charakteristischen Sound von früher auf. Eine coole Mischung aus Gamer-Nostalgie und moderner Technik!

Die Zahl der Apps für das iPhone hat nun tatsächlich bereits weit die Millionen-Marke überschritten. Unglaublich eigentlich, wenn man bedenkt, dass es sich um eine eher jüngere Technologie handelt. Damit auf dem eigenen Smartphone nicht das große App-Chaos ausbricht, lohnt es sich, darüber nachzudenken, was man wirklich nutzen möchte. Oft ist es eine Mischung aus Informationen, Musik und den Social Media, die die einzelnen Nutzer mobil bei sich haben. Die besten Apps – oft nach unterschiedlichen Themengebieten gegliedert – findet man regelmäßig im Internet. Auch die Bewertung unabhängiger User ist eine große Hilfe. Wer spezielle Interessen hat, findet oft per Mundpropaganda oder durch das Stöbern in passenden Foren den entscheidenden Tipp für die gesuchte App. Wichtig: Wer sich für ein Angebot entscheidet, sollte auf die Kosten achten. Apps, die mit dem Stichwort gratis werben, haben nicht selten nur eine wenig attraktive kostenlose Basisvariante, die erst durch das Kaufen der Vollversion interessant wird.