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Einsteiger-Notebook Medion Akoya E6222 für 399 Euro

Ab Donnerstag den 15.12. bieten unter anderem die Filialen von Aldi-Nord und Aldi-Süd erneut ein Multimedia-Notebook an. Beim Medion Akoya E6222 handelt es sich um ein mit 399 Euro sehr preiswertes Einsteigergerät, große Ansprüche erfüllt ein solches Gerät nicht.

Ungewöhnlich wirkt der Prozessor des 15,6-Zoll-Notebooks: Intels Pentium B950 ist bislang nur selten in Erscheinung getreten. Der 2,1-GHz-Prozessor basiert allerdings auf Intels aktueller Sandy-Bridge-Architektur, lässt aber viele Funktionen der teureren Core-i-CPUs vermissen. Wo Intels Spar-Prozessoren früher an der Bezeichnung „Celeron“ zu erkennen waren, setzt Intel schon seit einiger Zeit verstärkt auf die ehemals für hohe Leistung bürgende Pentium-Marke. So verzichtet Intel beim Pentium B950 auf leistungssteigernde Funktionen wie Hyperthreading und einen Turbomodus, 2,1 Gigahertz sind also tatsächlich das Maximum an Takt. Auch die integrierte HD-Grafikeinheit wurde im Vergleich zu den ansonsten im Notebookbereich eingesetzten HD3000 um einige Megahertz abgespeckt – reicht aber immer noch problemlos für Multimediaanwendungen und die Beschleunigung von Flash-Inhalten aus.

Einsteiger-Notebook Medion Akoya E6222 für 399 Euro

Einsteiger-Notebook Medion Akoya E6222 für 399 Euro

Mangels eigenem Videospeicher zwackt sich die Grafiklösung einige Megabyte des mit 4 GB ausreichend bemessenen Arbeitsspeichers ab. Als Massenspeicher kommt eine 500 Gigabyte große Festplatte zum Einsatz, auf dieser befindet sich auch das vorinstallierte Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version sowie einige Anwendungen wie Cyberlinks PowerDVD, Kaspersky Internet Security 2011 und Corel Draw Essentials. Zum Installieren weiterer Programme steht ein DVD-Brenner bereit, das Gerät schreibt auf Wunsch auf Double-Layer-DVDs.

Der Bildschirm des Medion Akoya E6222 löst mit 1366 x 768 Bildpunkten auf, für ein Gerät dieser Preisklasse ausreichend. Allerdings handelt es sich um ein spiegelndes Modell und lässt sich daher bei Gegenlicht nur schwer ablesen. Punkten kann das Notebook allerdings mit seiner Schnittstellenvielfalt: Gleich vier USB-Ports sind vorhanden, zwei davon beherrschen den schnellen Standard USB 3.0 – ungewöhnlich für ein Notebook dieser Preisklasse. Mittels HDMI lässt sich das Notebook auch an einen Fernseher anschließen, zudem bietet es einen Speicherkartenleser. Das WLAN beherrscht den schnellen „n“-Standard, ein Netzwerkport für kabelgebundenes Gigabit-LAN ist ebenfalls vorhanden.

Medion verbaut einen (wechselbaren) Akku mit 8 Speicherzellen. Dank der genügsamen Komponenten dürfte das Notebook damit 5 – 6 Stunden ohne Steckdose auskommen. Der Mobilität steht nur das vergleichsweise hohe Gewicht von 2,65 Kilogramm gegenüber. Alles in allem bietet Medion mit dem Akoya E6222 ein brauchbar ausgestattetes Einsteigernotebook zu einem günstigen Preis an. Dank USB 3.0 kann es sich zudem von einigen anderen Konkurrenzgeräten der gleichen Preisklasse abheben. Das E6222 ist zwar gut ausgestattet aber dennoch kein Schnäppchen: Auch Hersteller wie Asus und Acer bieten für 399 Euro vergleichbar ausgestattete Geräte an. Für Computerspiele, Video- oder Fotobearbeitung sollte es hingegen ein schnelleres aber auch teureres Modell sein – vor allem die schwache Grafikkarte verdirbt den Spaß an 3D-Spielen.