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Intel DX58SO Sockel LGA1366 Mainboard

In diesem Review wollen wir das Intel DX58SO, welches als eines der ersten Mainboards mit dem neuen Sockel 1366 die Intel Core i7 Prozessoren agieren lässt, vorstellen und bewerten. Das Mainboard aus dem Hause Intel kommt mit einigen Neuerungen und ausgefeilten Ideen zum Kunden. Ob sich das Mainboard aus dem Hause Intel gegen die starke Konkurrenz durchsetzen kann, wird Christoph Dickschen in seinem Testbericht klären.

Lieferumfang

Hardware

– aktiver Chipsatz Kühler
– Kühlerhalterung
– ATX-Blende
– Treiber-DVD
– Quick Reference
– SLI-Connector
– Aufkleber zum Layout des Mainboards

Software

– Far Cry 2

Treiber und Software für Windows Vista und XP
– Intel Desktop Control Center
– Acronis True Image 11 Home
– Cyberlike Live Premium
– Diskkeeper Home
– DivX Pro
– Dolby Control Center
– Norton 360
– PlayXpert
– Kaspersky Anti-Virus
– Kingsoft Anti-Virus
– Kingsoft Powerword

Preis: knapp 230 Euro

Der Lieferumfang ist in Anbetracht der Konkurrenz überschaubar gestaltet. Offenbar wurde hier seit dem Verkaufsstart des Mainboards schon überarbeitet – Zum Verkaufsstart fehlten im Lieferumfang der SLI-Connector sowie einige Software-Inhalte. Intel scheint auf die Kritik des Lieferumfangs reagiert zu haben. Ein umfangreiches Handbuch würde dem Lieferumfang gut anstellen und 4 SATA-Kabel sind leider nur das Minimum dieser Preiskategorie.

Der mitgelieferte Lüfter für die Northbridge wurde oft aufgrund störender Geräusche bemängelt, was wir in unserem Test jedoch nicht feststellen konnten.

Auffälligkeiten
Intel arbeitet bei dem Kühldesign vollständig ohne Heatpipes, welche die Abwärme gleichmäßig verteilen. Stattdessen sind eine ganze Reihe Lamellenkühler rund um den CPU-Sockel sowie ein größerer Kühler auf dem Intel X58 Express Chipsatz platziert. Hier wirkt die standardmäßige Passivkühlung mickrig, wenn man die Abwärmewerte aktueller Chipsätze betrachtet.
Weiterhin fällt die veränderte Positionierung der Mainboard-Komponente auf. Das Northbridge-Chipset ist an die Stelle der DDR3-RAM-Steckplätze verschoben worden, die RAM-Steckplätze wurden oberhalb der CPU platziert, die aufgrund des verschobenen Chipsets etwas nach unten in Richtung PCI- Steckplätze rutscht. Diese Veränderung wurde laut Intel vorgenommen um ein besseres Kabelmanagement zu erreichen.

Design
Vom Design her hält sich das DX58SO aus dem Hause Intel gewohnt zurück. Wenig auffällige Farben und stylische Dekoelemente an Kühlern und den PCI-Slots, wie man es von Konkurrenzprodukten kennt. Das Intel Board wirkt sauber und qualitativ gut verarbeitet, ordentliche Lötstellen und gute Komponenten.

Ausstattung
Zu der Ausstattung lässt sich nicht viel sagen, außer, dass die Zielgruppe dieses Mainboards sich an den Mainstream-Kunden richtet und somit auch nur Standard-Komponenten verbaut sind. Ist man auf der Suche nach IDE oder Floppy-Anschlüssen, so sucht man vergeblich. Jene wurden beim DX58SO komplett weggelassen. Das einzig relativ Positive ist der An-/Austaster der jedoch auch recht mickrig und unauffällig aufwartet. Die Ausstattung der Onboard-Lüfteranschlüsse ist mit einer Anzahl von 5 Stück recht ordentlich an der Zahl.

Daten
Bauart: ATX (304,80 Millimeter x 243,84 Millimeter)

Hauptspeicher
– Vier 240-polige DDR3-SDRAM-DIMM-Sockel
– Unterstützung für DDR3-DIMMs mit 1600, 1333 oder 1066 MHz
– Max. Systemspeicherkapazität: 16 GB

– Prozessor: Intel Core i7 LGA1366 Socket
– Chipsatz: Intel X58 Express-Chipsatz
– Audio: Intel High-Definition-Audio

Video
– Nvidia SLI* und ATI CrossFire
– Unterstützung von ATI-Crossfire- und Nvidia-SLI

Netzwerkschnittstelle: Gigabit-LAN-Schnittstelle (10/100/1000 Mbit/s)

Peripherieschnittstellen
– Zwölf USB-2.0 -Ports
– Sechs Serial-ATA-Ports (3 Gbit/s)
– 2 eSATA-Ports mit RAID-Unterstützung
– Zwei IEEE-1394a-Ports
– CIR-Empfänger und CIR-Sender

Erweiterungsmöglichkeiten
– Ein PCI-Steckplatz
– Zwei primärer PCI-Express2.0 x16 Steckplätze
– Ein PCI-Express1.0 x16

Leistungen/Benchmark
Wir haben unser Testsystem nacheinander mit 3 verschiedenen anderen Mainboards bestückt sowie mit dem Intel DX59SO, um die Leistung des Mainbords sowohl IN-GAME als auch in der Theorie mit 3Dmark Vantage zu testen. IN-GAME testen wir mit Unreal Tournament sowie Far Cry 2.

Das Testsystem bestand dabei aus:
Intel Core i7 920
Raedeon HD 4850
4GB DDR3

Fazit
Das DX58SO liefert eine ordentliche Leistung im Vergleich zu diversen Konkurrenzprodukten ab. Lediglich die Ausstattung und der magere Lieferumfang trüben das Gesamtbild etwas. Ebenfalls sollte man den stolzen Preis nicht außer Acht lassen. Zu einem Preis von rund 220 Euro sind bereits bessere Produkte am Markt erhältlich. Alles im allem ist das Mainboard aus dem Hause Intel ein ordentliches Produkt, jedoch sollte man den Blick zur Konkurrenz nicht scheuen. (Autor: cd)