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Musical.ly – der neuste Trend im Appstore

Apps gibt es tägliche neue – da den Überblick zu behalten fällt schwer. Welcher App-Download lohnt sich wirklich? Was kann man mit der App „musical.ly“ machen? Und was kostet das Ganze? Hier finden Sie die Antworten.

Was kann die App?

Musical.ly ist der nächste, große Trend unter den Apps. Besonders bei Teenagern richtet sich die Aufmerksamkeit auf die spannende Spielerei. Nach Snapchat zieht es nun Millionen Nutzer weltweit zu musical.ly, immer mehr davon sind auch in Deutschland begeistert von dem Spaß-Faktor, den musical.ly mit sich bringt. Etwa 100 Millionen Menschen nutzen die App bereits – und es werden täglich mehr.

Die „Muser“, wie sich die App-Nutzer selbst nennen, können bis zu 15 Sekunden lange Kurzfilme, auch „Musicals“ genannt produzieren. Sie sprechen witzige Zitate berühmter Personen nach oder synchronisieren die Lippenbewegungen zu Songs bekannter Künstler (Lip-Sync-Prinzip). Dabei filmen sie sich mit Grimassen und lustigen Handbewegungen. Das Ganze ergibt eine witzige Videosequenz mit der Originalstimme von beispielsweise Rihanna und der eigenen Mimik und Gestik.

Klingt wie Dubsmash sagen Sie? Fast. Das fertige „Musical“ kann man dann nämlich mit anderen Nutzern teilen, „herzen“ und kommentieren – ähnlich wie bei Snapchat und Instagram vernetzt man sich also über die App. Es gibt außerdem Filter und Effekte (z.B. Zeitlupe, Slow-Motion, Zeitraffer) zur Bearbeitung der Videos. Das Ganze erfordert einiges an Können, ein 15-Sekunden-Video kann in der Produktion durchaus eine halbe Stunde Zeit kosten. Auch Challenges und Hashtags bietet die App – eine gelungene Mischung aus Dubsmash, Instagram und Snapchat also.

Doch damit nicht genug: Auch Live-Streaming ist mit der App musical.ly möglich. Hier beantworten über eine weitere App namens live.ly beispielsweise bekannte „Muser“ die Fragen ihrer unzähligen Fans. Um den Idolen kleine Nachrichten zu schicken und ihren Live-Stream anzusehen, benötigt es jedoch nur die App musical.ly. In den USA gibt es bereits Nutzer, die über 7 Millionen Anhänger oder „Follower“ haben. Die 15-jährige Ariel Martin beispielsweise rappt oder singt unter ihrem Pseudonym „BabyAriel“ Rap- und Popsongs und begeistert inzwischen 7,5 Millionen User mit ihrer Performance.

Musical.ly

Musical.ly

Für Eltern spielt die Sicherheit ihrer Kinder eine große Rolle. Offiziell darf die App erst ab 13 Jahren genutzt werden, das Alter wird jedoch an keiner Stelle kontrolliert. Des Weiteren kursieren in den App Stores bereits Hacks, die den Nutzern mehr Herzen und Follower versprechen. Hier ist große Vorsicht geboten, oft handelt es sich um teure Abo-Fallen oder Viren und Trojaner, die sich auf dem Smartphone verbreiten können. Sollte Ihr Kind musical.ly nutzen, achten Sie darauf, dass das Profil auf Privat gestellt ist. So sehen nur vorher bestätigte Follower, was Ihr Kind postet.

Die Mini-Playback-Show der 90er Jahre ist wieder da – technisch neu aufgelegt. Genutzt wird die App genau wie Snapchat hauptsächlich von jungen Menschen. Der Durchschnitts-User ist im Alter von 13-25 Jahren. Lange wird die App jedoch kein Geheimtipp unter Jugendlichen bleiben – bereits jetzt wird ihr Wert auf eine halbe Milliarde Dollar geschätzt.

Was kostet die App?

Eine gute Nachricht – musical.ly ist kostenlos downloadbar! Und das bei iOS, Android und im Amazon Android App Store. Um sich bei der App anzumelden, benötigen Sie jedoch eine Mailadresse oder einen bestehenden Twitter- oder Facebook-Account. Ob die App kostenlos bleiben wird ist bislang nicht abzusehen. Mit Bestimmtheit kann man jedoch sagen, dass es nicht lange dauern wird, bis große Werbekonzerne die App und ihre enorme Reichweite unter Jugendlichen für sich nutzen werden.

Für welche Systeme wird die App angeboten?

Die App ist sowohl für Android-Nutzer, als auch für iOS-Nutzer oder Kunden vom Amazon Android App Store verfügbar. Aktuelle Zahlen belegen, dass die App zu den beliebtesten in allen Stores gehört. Sie ist sogar schon unter den Top 20 Gratis Download Apps zu finden.