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Testbericht: AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390

Nachdem wir uns vor einiger Zeit die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 mit dem zusätzlich erhältlichen Zubehör näher angesehen haben, möchten wir Ihnen heute das Nachfolgemodell, die FRITZ!Box Fon WLAN 7390 vorstellen. Eingangs sei darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um die Produktversion für Österreich und die Schweiz handelt, die in diesen Ländern gängige Standards unterstützt. Salopp gesagt können Sie also die von uns getestete Version auch in Deutschland verwenden, nicht aber umgekehrt – Zumindest nicht in vollem Funktionsumfang. Was die FRITZ!Box 7390 alles auf dem Kasten hat und ob sich dieses Produkt wie sein Vorgänger wacker auf dem Prüfstand schlägt, erfahren Sie in diesem Testbericht.

Auf den Punkt gebracht: Der Tausendsassa unter den WLAN-Routern

Wie man es bei Produkten des Herstellers AVM mittlerweile gewohnt ist, strotzt auch die FRITZ!Box Fon WLAN 7390 nur so vor Features. Hauptaugenmerk ist die drahtlose Datenübertragung, die via WLAN N mit einer Bandbreite von bis zu 300 MBit/s abgewickelt wird. Besonders hervorzuheben ist, dass die FRITZ!Box 7390 erstmals Dual-WLAN N unterstützt und gleichzeitig auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz funken kann. Neu ist auch, dass die Antennen nun nicht mehr sichtbar sind, sondern direkt im Gerät verbaut wurden. Wichtiger Knackpunkt ist auch die Anbindung ans Internet. Hierfür unterstützt die Box sowohl ADSL als auch VDSL. Zusätzlich kann das Gerät mit einem analogen oder digitalen (ISDN-)Anschluss als Telefon- oder Faxanlage verwendet werden. Als wäre das nicht schon genug, stehen auch vier Gigabit-LAN-Anschlüsse zur Verfügung und mit den beiden integrierten USB-Ports binden Sie Ihre Wechseldatenträger oder Drucker mühelos ins Netzwerk ein. Die Verwendung als Mediaserver (integrierter Speicher: 512 MB) oder DECT-Basisstation mit bis zu sechs kompatiblen Schnurlostelefonen ist ebenfalls möglich.

Überblick über die technischen Feinheiten

    Testbericht: FRITZ!Box 7490 Edition A/CH

  • Betriebssystemunabhängiges Einrichten im Browser ermöglicht Einsatz mit Windows-, Mac OS- und Linux-Computern
  • Integriertes VDSL-/ADSL-Modem für ADSL (6 MBit/s), ADSL2+ (16 MBit/s) und VDSL (100 MBit/s)
  • Vollständige Unterstützung von IPv6 im Heimnetzwerk und Internet
  • WLAN-Funknetze nach 802.11n (bis 300 MBit/s Brutto je Frequenzband), abwärtskompatibel zu WLAN 802.11g, b und a
  • WLAN-Eco und DECT Full-Eco-Mode reduzieren Funkleistung und Stromverbrauch
  • Unterstützt HD-Telefonie für ein natürliches Klangbild
  • 5 integrierte Anrufbeantworter inkl. Voice-to-Mail
  • Faxempfang inkl. E-Mail-Weiterleitung (Fax-to-Mail)
  • 4 x Gigabit-Ethernet (10/100/1000 Base-T) für Anschluss von Computern und Spielekonsolen
  • FRITZ!NAS – einfacher Zugriff über Browser auf alle Dateien im Netzwerk, unabhängig vom Speicherort
  • Mediaserver verteilt Musik, Bilder und Filme an geeignete Empfänger (SMB, FTP, UPnP AV)
  • Werkseitig sicher durch WLAN- und DECT-Verschlüsselung sowie voreingestellte Firewall
  • Sicherer Fernzugriff über das Internet (VPN)
  • Zahlreiche Zusatz- und Komfortfunktionen
  • Durchschnittliche Leistungsaufnahme: 8-11 Watt

Lieferumfang

  • FRITZ!Box Fon WLAN 7390
  • 4,25 m langes DSL/Festnetz-Anschlusskabel
  • 1,5 m langes LAN-Kabel
  • TAE/RJ45-Adapter zum Anschluss an das analoge Festnetz
  • Externes Netzteil
  • Gedruckte Kurzanleitung
  • CD-ROM mit Software und ausführlicher Dokumentation

Anwendungsszenarien

Testbericht: AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390Die Steuerung und Konfiguration der FRITZ!Box 7390 erfolgt, wie auch bei allen anderen vergleichbaren Modellen aus dem Hause AVM, über ein Web-Interface. Dieses lässt sich ganz einfach mit dem Befehl „fritz.box“ von jedem Browser aus öffnen. Die Benutzeroberfläche stellt in jedem Falle das Gehirn der Hardware dar, denn nur durch die hier gesetzten Einstellungen können Sie die Infrastruktur an Ihre Bedürfnisse anpassen. So lässt sich hier beispielsweise die komplette Telefonanlage konfigurieren: Kurzwahlen können vergeben, Rufumleitung und Durchwahlfunktion aktiviert werden. Zudem haben Sie Ihre Kontakte mit der Adressbuch-Funktion immer griffbereit und eine Rufnummernsperre steht für den Fall der Fälle parat. Auch wenn das Feature nicht neu ist, fasziniert überdies der Anrufbeantworter, der so eingestellt werden kann, dass bei einem entgangenen Anruf automatisch eine E-Mail an den Anwender geschickt wird – Mit der aufgezeichneten Nachricht als mp3-Datei im Anhang. Außerdem ist über das Interface ersichtlich, welche drahtlosen Netzwerke in unmittelbarer Umgebung verfügbar sind – Somit sehen Sie auf einen Blick, welches Frequenzband am wenigsten genützt wird und können dementsprechende Einstellungen treffen.

Prinzipiell funktioniert das Setup der FRITZ!Box 7390 recht einfach und intuitiv – Nicht zuletzt auch wegen des praktischen Assistenten, der die erstmalige Einrichtung des Geräts mit nur wenigen Klicks ermöglicht. Falls Sie in diesen Belangen etwas ratlos sind, bietet der Hersteller AVM mit Video-Clips und einem ausgezeichneten Produktportal Beistand.

Die FRITZ!Box Fon WLAN 7390 verfügt zudem über 512 Megabyte Speicherplatz, auf dem Sie Daten ablegen und innerhalb des Netzwerks freigeben können. Wem der Speicherplatz nicht ausreicht, hat die Möglichkeit, via USB-Anschluss eine externe Festplatte anzuschließen.

Fazit

Die FRITZ!Box 7390 beeindruckte im Test wie schon das Vorgängermodell. Ob Telefon, Fax, Internet- oder Multimedia-Anwendungen: Alles wird durch die FRITZ!Box gebündelt und lässt sich mittels Web-Interface komfortabel administrieren. In Zeiten von Green IT ist es außerdem zu begrüßen, dass ein Energie-Monitor zur Verfügung steht und ungenützte Ressourcen automatisch abgeschaltet werden. Wie es außerdem für AVM-Produkte üblich ist, gibt es regelmäßig Firmware-Updates, die Ihre FRITZ!Box auf dem neuesten Stand halten. Kurzum: Die FRITZ!Box 7390 überzeugt im Test und kann daher uneingeschränkt von uns empfohlen werden.

Testbericht: AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7390