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WorldCoin: Bitcoin-Alternative will krisensicher sein

Kryptowährungen hatten es in der jüngsten Vergangenheit nicht gerade einfach: Der Untergang der Bitcoin-Börse Mt. Gox hinterließ nicht nur einen dramatischen Schuldenberg, sondern nagt auch gewaltig am Vertrauen: Neue Händler werden sich wohl zweimal überlegen, ob sie zusätzlich zu herkömmlichen Zahlungsmethoden (Sofort-Überweisung, Kreditkarte, PayPal, etc.) auch von Krisen gebeutelte Kryptowährungen akzeptieren. Erst kürzlich musste zudem eine weitere große Tauschbörse, Vircurex, eingestehen, durch Hacker-Angriffe verlorene Guthaben nicht aus eigener Tasche begleichen zu können. Vircurex kündigte in dem Zusammenhang an, die Konten von gleich vier verschiedenen Kryptowährungen (Bitcoin, Litecoin, Feathercoin und Terracoin) einzufrieren.

Die Ankündigung hatte zur Folge, dass die Kurse dieser Währungen kurzzeitig starke Verluste hinnehmen mussten, während zur gleichen Zeit eine weitere Kryptowährung durch erhöhtes Transaktionsvolumen (mit einem merkbaren Kursanstieg) positiv auffiel, nämlich WorldCoin. Laut S. J. Forester, einem Sprecher der WorldCoin Alliance, sei vor allem die hohe Transaktionsgeschwindigkeit ausschlaggebend dafür gewesen, dass betroffene Anwender ihre Guthaben in WorldCoin eintauschten. Die niedrige Transaktionszeit habe allerdings auch den Vorteil, dass WorldCoin besser vor dem sogenannten „Transaction Malleability Exploit“ geschützt sei, der Mt. Gox zum Verhängnis wurde.

WorldCoin

Die Internet-Währung WorldCoin gibt es auch analog. Bildnachweis: WorldCoin Alliance

Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kryptowährungen nur dann erfolgreich sind, wenn sie von einer starken Community unterstützt wird. Forester führt dazu aus: „WorldCoin verfügt womöglich über die beste Crypto-Community überhaupt. Wir entwickeln verschiedene ambitionierte Projekte, beispielsweise eine Crowd-Funding-Plattform und das noch junge Better World Charity Projekt, das bislang die Finanzierung einer Wasserbohrung in Kenia ermöglichte.“